Die Geschichte des Olympiageländes.


Der Olympiapark in München war der Veranstaltungsort der XX. Olympischen Sommerspiele 1972 und befindet sich auf dem Oberwiesenfeld. Nach wie vor ist er Austragungsort für sportliche, kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen sowie Veranstaltungsort für Konzerte der verschidensten Musikrichtungen. Verwaltet wird der Olympiapark durch die Olympiapark München GmbH, eine hundertprozentige Beteiligungsgesellschaft der Landeshauptstadt München.

1966 vergab das Internationale Olympische Komitee die Olympischen Sommerspiele 1972 an München. Nun wurden die Pläne für das städtebauliche Konzept des Oberwiesenfeldes konkret. Seit Ende des 19. Jahrhunderts war das Oberwiesenfeld Landefläche für militärische sowie zivile Ballone und Luftschiffe. Mit dem verstärkten Aufkommen der Flugzeuge wurde das Oberwiesenfeld ab 1909 bis 1939 als Flugplatz genutzt. Danach wurde der Flugbetrieb auf den neu eröffneten Flughafen München-Riem verlegt. Das Gelände lag nun brach. Denn nach den NS-Plänen für den Ausbau Münchens zur Hauptstadt der Bewegung sollte hier der zentrale Schlachthof und Großmarkt entstehen. Der Zweite Weltkrieg verhinderte jedoch eine Umsetzung dieser Pläne. Nach 1945 blieb das Oberwiesenfeld Brachland, es wurde einer der drei großen Schuttberge Münchens aufgetürmt. Von einzelnen Infrastrukturprojekten wie dem Eisstadion am Oberwiesenfeld abgesehen, blieb das Oberwiesenfeld Strukturentwicklungsgebiet.  Dies war somit ein idealer Ort für den Bau der olympischen Anlagen.

Unten 2 Fotos vom Bau der Olympischen Anlagen vor 1972.


Bau der Olympischen Anlagen 1

Bau der Olympischen Anlagen 2